Wissen.Schafft.Forschung.

Insbesondere mittelständische Unternehmen aus Wachstumsbranchen sind für eine Ansiedlung zu gewinnen, denn diese finden in Halle mit den Forschungskapazitäten der Martin-Luther-Universität und der Hochschulen im Umfeld, mit den qualifizierten Arbeitskräften und den spezialisierten regionalen Zulieferern potente Partner. Hierzu ist die städtische Wirtschaftsförderung deutlich qualitativ aufzuwerten und weiterzuentwickeln.

Die Martin-Luther-Universität blickt auf eine Jahrhunderte währende Tradition als Volluniversität zurück. Eine auskömmlich finanzierte, vollwertige Universität ist Voraussetzung für den Wissenschaftsstandort Halle (Saale). Alle ortsansässigen Hochschul- und Forschungseinrichtungen sowie die Nationale Akade­mie der Wissenschaften Leopoldina sind durch eine enge und ver­trauensvolle Zusammenarbeit mit der Kommune zu fördern. Günstige Rahmenbedingun­gen für die Entwicklung bestehender Einrichtungen und für Neuansiedlungen sind zu schaffen. Die Kommune und die Martin-Luther-Universität müssen eng auf der Grundlage eines Kooperationsvertrages zusammenarbeiten. Die Stadt und ihre Verwal­tungen sollen noch stärker die Kapazitäten der Universität bei der Bewältigung von Problemen und der Lösung städtischer Aufgaben nutzen. Die Ansiedlung von weiteren Forschungsinstituten auf dem Gebiet des Weinberg-Campus soll durch die Stadt weiterhin massiv unterstützt werden.